Erziehungsphilosophie

Die Beziehung von Hund und Mensch begann als eine symbiotische Beziehung. Das heißt, dass beiden Parteien einen Nutzen für und von dem jeweils Anderen hatten.

Mit der Weiterentwicklung der menschlichen Kultur hat sich auch die Beziehung zwischen Hund und Mensch verändert.

Heute verbringt der Hund seinen Tag größtenteils auf der Couch oder im Flur. Vermenschlicht und arbeitslos!

Versuche Dir vorzustellen, Du hättest den ganzen Tag keine Aufgabe, müsstest Dich mit ein oder zwei Spaziergängen und den gelegentlichen Streicheleinheiten zufrieden stellen. Ein so intelligentes Tier muss doch mehr Bedürfnisse haben?!?

Aufgrund des Verlustes sinnvoller und artgerechter Aufgaben entstehen häufig genau die Probleme, die allzu oft in unserer Mensch-Hund-Beziehung zu beobachten sind:

 

  • Mein Hund zieht an der Leine
  • Mein Hund kommt nicht wenn ich ihn rufe
  • Mein Hund springt bei der Begrüßung jeden an
  • Mein Hund ist aggressiv gegen andere Hunde
  • Mein Hund…

Die Schwierigkeiten und Probleme ergeben sich meist daraus, dass Dein Hund Dich versteht und Du Deinen Hund nicht verstehst.

Um Problemlösungen zu erreichen, reicht es nicht aus, nur die Symptome zu behandeln.

Demnach geht es aus meiner Sicht nicht darum, dass Dein Hund an der Leine zieht, sondern warum er an der Leine zieht.

Meine Erziehungsphilosophie basiert auf der Grundlage, dass die Kommunikation und Verständigung zwischen Mensch und Hund aufgebaut werden soll, um somit das Verständnis für die Verhaltensweisen und Reaktionen Ihres Hundes zu fördern.